Dienstag, 12. Dezember 2017

Weihnachtliche Geschenkidee: Rezept für Lebkuchenlikör

Während den Überlegungen, was ich dieses Jahr in der Adventszeit und zu Weihnachten gerne an Selbstgemachtem verschenken möchte, habe ich diese zuckersüßen Flaschen in Form eines Lebkuchenmännchens bei Flaschenbauer *klick* entdeckt. Mir war sofort klar, dass unbedingt ein Lebkuchenlikör in diese Flaschen gehört und habe ein entsprechendes Rezept ausgetüftelt und erprobt.

Beim Blick auf die Zutatenliste ist ja bereits klar, dass dieser Likör einfach lecker sein muss!
Die Anhänger habe ich lediglich auf dickerem Papier ausgedruckt, mit der Schere ausgeschnitten und an den Flaschen befestigt. Auf der Rückseite befinden sich noch Genießertipps und ein Hinweis zur Aufbewahrung und den baldigen Verbrauch.

Wer nicht auf Sahnelikör steht oder aus Gründen der Haltbarkeit auf Sahne verzichten will (ich habe übrigens haltbare Sahne verwendet), wirft vielleicht einen Blick auf mein Rezept vom letzten Jahr, nämlich den Bratapfellikör *klick*. Auch damals hatte ich bereits wunderschöne Flaschen - allerdings in Tannenbaumform - vom selben Anbieter verwendet.


Dienstag, 5. Dezember 2017

Geschenke aus der Küche: Lebkuchenpralinen im Glas

Ich habe ein ganz besonders leckeres Rezept ausgetüftelt, das ich heute mit Euch teilen möchte.

Die Lebkuchenpralinen eignen sich ganz wunderbar als kleines Geschenk in der Adventszeit. Vor allem, wenn sie auch noch so hübsch verpackt sind. Ich habe ein 370 ml Weck-Sturzglas von Flaschenbauer KLICK verwendet. Da passen etwa 8-10 Stück hinein. Ein Geschenkband mit Anhänger und 2  kleine Weihnachtskugeln dran - hübsch ;-) Für ca. 32 Pralinen braucht man:
 
Das Geniale ist, dass man diese Pralinen auf seine Schokoladenvorliebe abstimmen kann. Ich habe Vollmilchkuvertüre verwendet. Man kann aber natürlich genausogut Zartbitter oder weiße Kuvertüre verwenden.

Hier seht ihr die Kugeln, die ich aus dem gekühlten Teig geformt habe. Absolute Perfektion braucht es dabei nicht unbedingt.

Anschließend werden sie (nach erneutem Kühlen) in Kuvertüre getaucht. Kuvertüre wird am besten mit 32°C verarbeitet. Da es sehr schwierig ist, diese Temperatur zu (er)halten, habe ich mir zur Pralinenherstellung vor geraumer Zeit einen kleinen Küchenhelfer KLICK* angeschafft, der genau diese Temperatur konstant hält. (Da lohnt es sich übrigens, den Preis zu beobachten. Ich habe nämlich nur knapp unter 15 Euro dafür bezahlt!)

Nachdem die Kuvertüre etwas festgeworden ist, habe ich die Pralinen über ein Pralinengitter gerollt, damit diese trüffelige Oberfläche entsteht. Diesen Schritt kann man natürlich auch weglassen.

Ich muss Euch allerdings ganz dringend warnen! Solltet ihr gerade auf Diät sein, kommt ja nicht auf die Idee, dieses Rezept nachzumachen! Diese Pralinen schmecken nämlich wirklich unverschämt gut! Und nächste Woche verrate ich Euch noch ein ganz tolles Rezept für ein kulinarisches Weihnachtsmitbringsel.

Meine Pralinen schicke ich nun zu folgenden Linkparties: Creadienstag, Hot, Dienstagsdinge, Crealopee und Weihnachtszauber.

* es handelt sich bei diesem Amazonlink um einen sogenannten Affiliate-Link. Das heisst, wenn ihr über den Klick auf meinem Blog dort etwas bestellt, erhalte ich eine kleine Provision, die Euch natürlich nichts extra kostet.

Dienstag, 28. November 2017

Ein Adventskalender im Wäschekorb

Für mein Patenkind habe ich - wie auch in den letzten Jahren - einen Adventskalender gefüllt. Ich habe mir überlegt, als "Gestell" etwas zu verwenden, das man danach praktisch weiterverwenden kann und was nicht unnötig als Deko herumsteht. Beim Einkaufen fiel mir dann der Wäschekorb auf und ich konnte mir das im klassisch weihnachtlichen Rot-Weiß gut vorstellen. Die Sterne für die Adventskalenderzahlen habe ich mit der BigShot ausgestanzt.
Jetzt muss ich ihn nur noch übergeben und hoffe, daß er gefällt :-) Außerdem heißt es jetzt Gas geben! Der Kalender für meine Kinder ist noch nicht fertig und es wird höchste Zeit!

Dienstag, 21. November 2017

DIY-Anleitung: Hundespielzeug aus Textilgarn selbstgemacht

Hunde lieben Beißknoten und ähnliche Dinge zum Zerkauen und Herumfetzen, wie wir bereits festgestellt haben. Am liebsten benutzt unser Welpe dazu die Socken, die ich an den Füßen trage. Aber das ist mit diesen spitzen Zähnchen mittlerweile etwas schmerzhaft und meine Socken bekommen Löcher. Also brauchen wir ausreichend viele Alternativen. Die Beißknoten im Tierladen erschienen uns ziemlich überdimensioniert (manche davon größer als unser Hund) und ich dachte mir, da kann ich doch selber was zusammenbasteln.
Man braucht für die einfache Variante lediglich 4 Stücke Textilgarn mit je 1 Meter Länge.

Falls ihr es selber probieren möchtet (geht superschnell und ist daher auch ein nettes Mitbringsel für Hundebesitzer oder falls ihr einen Hundeadventskalender - jahaaa, das gibt es - selber füllen wollt und noch Ideen braucht...), hier eine kleine Anleitung.


1. Die 4 Fäden verknoten. (Das 1. Bild zeigt bereits, wie es nach dem ersten "Rundgang" aussieht, also nicht verwirren lassen.)
2. Es wird pro Knoten einmal im Kreis herum gearbeitet. Zuerst den linken über den oberen Faden legen. Dabei entsteht eine Schlaufe aus dem ersten Faden, die man festhält.
3. Den oberen Faden herunterklappen und über den rechten Faden legen.
4. Den rechten Faden ober den unteren Faden legen.
5. Den unteren Faden durch die Schlaufe von Bild 2 fädeln.
6. Alle 4 Fäden festziehen und 1-6 solange wiederholen, bis die gewünschte Länge erreicht ist. zum Schluß die Fäden alle verknoten und die Enden einkürzen.

Für die dickere Variante habe ich 8 Stücke Textilgarn verwendet und immer mit 2en davon auf einmal geflochten.

Cookie liebt sein neues Spielzeug!


Dienstag, 14. November 2017

Adventskalender aus altem Holzschlitten

Nun darf ich Euch einen Adventskalender zeigen, an dem ich bereits im Sommer etwas gewerkelt habe. Als "Gerüst" dient ein alter Holzschlitten, den mein Neffe als Kind gefahren hat und welchen ich nun als Holzschlittenregal umgebaut habe.

Meinen Mann habe ich überredet, hinten an der Sitzfläche etwas abzusägen, damit der Schlitten gerade steht.



Dann wurden zwei Holzplatten als Regalbretter passend zugesägt. Ich habe sie extra nicht festgeschraubt, sondern nur aufgelegt, damit man den Schlitten auch normal stehend als winterliche Deko weiternutzen kann.

Anschließend habe ich alles zweifach mit einer Gel-Lasur angepinselt.


Die Adventskalenderzahlen bilden mit der BigShot ausgestanzte Schneeflocken, weil sie gut zum Geschenkpapier passen und befestigt hab ich sie mit meinem geliebten Maskingtape.

Dienstag, 7. November 2017

genäht: ein Hundekörbchen für den Familienzuwachs

Vor ein paar Wochen ist bei uns nach monatelangen Diskussionen (ihr könnt Euch sicher vorstellen, welche Familienmitglieder dafür und welche zuerst dagegen waren...) ein Havaneser Welpe eingezogen! Er hält uns ziemlich auf Trab und ist dabei soooooo niedlich. Wir sind seinem Welpencharme hoffnungslos erlegen. Darf ich vorstellen? Cookie!

Zuerst musste natürlich ein kleines Körbchen her, worin er schlafen und kuscheln kann. Der erste Weg führte uns in den Haustierfachhandel. Da standen wir dann vor riesigen, extrem teuren Teilen, die zudem noch potthässlich waren. Also - selbermachen! Stoff ist ja schließlich genug vorhanden.

Ich habe im Internet diverse Nähanleitungen entdeckt und mich an einer sogar grob orientiert, wenn auch in etwas anderer Ausführung, mir aber dummerweise den Link nicht gespeichert. Ich habe mir überlegt, wie groß der Durchmesser sein soll (40 cm) und entsprechend dann ausgerechnet, wie lang die Seitenteile für die Umrandung sein müssen. Mein Boden ist ungefüllt, da ich extra Kissen genäht habe.

Die Umrandung und Kissen habe ich mit waschbarer Füllwatte ausgestopft. Da benutze ich gern die Kissenfüllungen vom Möbelschweden, weil unschlagbar günstig und eben waschbar. Somit haben wir ein Wechselkissen zum Waschen und im Notfall kann der komplette Hundekorb in die Waschmaschine.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Selbstgemacht: Partnerbörse für einsame Socken

Ich gehe davon aus, dass jeder von Euch dem gleichen rätselhaften Phänomen beim Sortieren der Wäsche begegnet. Wir tragen grundsätzlich zwei zusammengehörige Socken, werfen sie paarweise in Waschmaschine und Trockner, und heraus kommen einsame Singlesocken... Ich hab keine Ahnung, was da falsch läuft und werde es wohl auch nicht mehr herausfinden.
Also habe ich mir für meine Waschküchentüre eine Singlebörse gebastelt. Nun hängen die Übriggebliebenen dekorativ an Holzwäscheklammern und warten geduldig auf das Auftauchen des Partners. Es ist wirklich praktisch und außerdem muss ich jedesmal grinsen, wenn ich es sehe. Dafür hab ich in der Waschküche sonst eher selten einen Grund - folglich ideal gelöst! ;-)

Den Schriftzug hab ich mit dem Plotter aus Acrylfolie geschnitten, Maskingtape mit Wimpelmotiv aufgeklebt und die Holzwäscheklammern hab ich nur mit Heißkleber angebracht. Hält ausreichend!

Dienstag, 19. September 2017

Buchtipp: Französisch Backen von Aurélie Bastian

Heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das nun schon seit einigen Monaten mein absoluter Liebling im Küchenregal ist.

Titel: Französisch Backen
Autor: Aurélie Bastian
ISBN: 978-3-517-09533-2
Verlag: Südwest *
Klappentext:

Backen wie Gott in Frankreich
Für typisch französisches Gebäck muss man acht Stunden in der Küche stehen? Nicht mit dem neuen Backbuch von Aurélie Bastian! Sie erklärt, wie man mit wenig Aufwand und nur wenigen Zutaten authentische und köstliche Klassiker zaubert. Brioche, Croissant und Baguette werden ebenso leicht verständlich erklärt wie Kuchen, Torten und Kleingebäck, zum Beispiel Madeleines und Frangipane (Marzipancreme). Außerdem gibt es ein Kapitel mit Tipps, Tricks und typischen Backproblemen wie "Warum fallen meine Windbeutel immer zusammen?" oder "Wie gelingt mir ein hauchdünner Crêpe?". Fanzösisch backen war noch nie so einfach!

Ich muss gestehen, dass ich beim Anblick von Macarons - die grundsätzlich enorm fotogen sind - immer schwach werde! Aurélie Bastian war mir aufgrund eben dieser Macarons schon länger ein Begriff. Sie gibt dafür auch Backkurse.... wenn die nur nicht so weit weg von mir wären *schmacht*.

Nun aber zum Buch... zu jedem Rezept finden sich ein ansprechendes Foto und persönliche Worte der Autorin, was das Lesen und Schmökern absolut sympathisch macht. Es finden sich sowohl pikante als auch süße Rezepte.

Ganz begeistert bin ich von den Èpis mit Dinkel, die ich schon öfter nachgebacken habe.

Wie man die Teigrollen einschneiden und falten muss, habe ich zugegebenermaßen nicht sofort kapiert. Ein Video auf der Seite von Aurélie brachte mir die Erleuchtung.


Ich bin auch ein großer Fan von Baiser. Leider wurden meine Versuche bislang nicht so toll wie die Zuckerwolken beim Konditor. Auch hier konnte mir die Meisterin in ihrem Buch weiterhelfen. Ich kam gar nicht auf die Idee, dass die Eiweißmasse korrekt temperiert werden muss! Also hab ich mein Zuckerthermometer ausgepackt...

Et voilà! Meine "Meringues et Fontainebleau" schmeckten grandios! Pure Sünde!
* Vielen Dank an den Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine persönliche Meinung dazu wurde dadurch nicht beeinflusst.

Freitag, 15. September 2017

Zurück nach einem schweren Abschied

Mein Blog hat in den letzten Wochen (ich hoffe, der ein oder andere hat mich ein wenig vermisst) eine unangekündigte Sommerpause eingelegt. Ich habe jetzt lange überlegt, wie ich an dieser Stelle weitermache und ob ich dazu etwas schreibe. Mir erscheint es momentan nicht richtig, einfach zur normalen "kreativen Tagesordnung" überzugehen, obwohl man im Blog ja eigentlich nur die schönen Seiten des Lebens lesen möchte. Aber auch die weniger schönen Seiten gehören dazu.

Wir mussten uns Ende Juli nach vielen Wochen des Bangens und der Ungewissheit von unserem Überraschungsbaby, auf das wir uns wahnsinnig gefreut haben, verabschieden. Es war leider sehr krank und ist in der 17. Schwangerschaftswoche gestorben. Es folgte eine sogenannte "stille Geburt". Auf diesen Abschied habe ich mich auf meine Art vorbereitet, indem ich Einschlagdeckchen mit Kapuze genäht habe.
Schön weich mit Fleece gefüttert. Zum Zubinden habe ich Blüten mit Blättern gehäkelt. In den Klinikunterlagen fand ich damals nämlich folgenden Spruch, der mich sehr berührt hat und habe somit das Thema "kleines Blatt" aufgegriffen.
Da ich nicht genau wusste, welche Größe ich benötige, habe ich 3 verschiedene genäht. Eine Anleitung zum Nähen für Sternenkinder habe ich bei Frau Stoffschloss gefunden, danke dafür.

Ende August durften wir dann in Bulgarien noch Sonne und Kraft tanken.
Jetzt nach Schulbeginn hat uns der Alltag wieder und ich starte so langsam wieder mit der Bastelei. Ihr werdet also hoffentlich wieder regelmäßig von mir hören und lesen!

Dienstag, 4. Juli 2017

genäht: eine Sew-together-Bag

Es gab in der Nähwelt vor geraumer Zeit einen Megahype um diese Sew-together-Bag. Genäht wird sie nach einem englischen Schnitt/ Ebook. Ein deutscher Blog hat netterweise eine genaue Nähanleitung auf Deutsch veröffentlicht und ich hab schon zig Varianten dieser Tasche bestaunt. Aktuell gab es sie wieder in meinem Lieblingsforum zu sehen, weswegen ich doch jetzt mal meine Fotos herauskramen musste, die ich schon beinahe vergessen hätte.
Ich habe mich lange Zeit nicht rangetraut mit all den Reißverschlüssen usw. Eines Tages beim Kreativtag haben wir es einfach probiert und es hat durchaus geklappt. Schaut Euch bloß mal all die Teile an, die da nach und nach zusammengepuzzelt werden...

Ok, zugegebenermaßen erschien mir der Packen Stoff am Ende etwas krumm und bucklig und das Binding am oberen Rand ist nicht so hundertprozentig akkurat angenäht, aber im Großen und Ganzen - passt! Die Stoffe find ich toll und die farblich abgestimmten Reißverschlüsse mit passendem Zipper extrem cool, aber dennoch hat sie mich jetzt einfach nicht vom Hocker geworfen und liegt seither unbenutzt herum. Aber ich bin zuversichtlich, dass ich eines Tages genau für diese Tasche die perfekte Verwendung haben werde.