Dienstag, 10. Januar 2017

Genähte Geschenke: wärmende Nackenkatzen

Nun kann ich auch endlich zeigen, was wir für Weihnachten in großer Menge produziert haben: Nackenkatzen für alle! Ich habe sie aus verschiedenen festen Baumwollstoffen aus meinem Vorrat genäht und innen eine Lage Schwammtuch eingenäht für mehr Volumen. Das hatte den Vorteil, dass an den schmalen Stellen wie Schwanz und den Beinen schon gleich etwas "Füllung" vorhanden war und nicht so viel der eigentlichen Füllung hinabrutschen konnte. Auf ein Abnähen dieser Partien konnte ich so verzichten.
Ein kostenloses Schnittmuster zum Download habe ich HIER *KLICK* gefunden.

Lange habe ich überlegt, mit welchem Material wir sie am besten füllen sollen. Zuerst dachte ich an Dinkelspelz oder Weizenkörner. Letztendlich haben wir uns dann für Rapssamen entschieden. Er ist sehr fein, schmiegt sich dann sehr angenehm an und lässt sich samt Katze in der Mikrowelle oder im Backofen unter Aufsicht erwärmen. Raspssamen riecht im Gegensatz zu Weizen nicht komisch, ergibt kein feuchtes Gefühl und hält lange warm! Dinkelspelz hält leider nicht sehr lange warm, war mir zu grob und knistert laut. Pro Katze haben wir 750 g Rapssamen benötigt. Gekauft habe ich ihn im Agrarhandel vor Ort.
Die Geschenkeproduktion habe ich in Teamwork mit den Kindern gemacht, da sie auch einige verschenken durften. Ich habe genäht, die Tochter hat Rapssamen gewogen und eingefüllt und für die Gestaltung der Begleitkärtchen war der Sohn zuständig.
Ich hoffe, alle Beschenkten sind zufrieden mit ihrem neuen Nackenwärmer. Ein Exemplar (17 Stück hatten wir insgesamt!) von "Lucy" blieb bei uns daheim und wird oft und gern benutzt. Sie passt sich wirklich wunderbar an den Nacken an und man kann damit sogar problemlos herumlaufen, ohne sie zu verlieren.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Brauch des Räucherns während der Rauhnächte und Kräuterbuschen

Das Brauchtum des Räucherns ist heutzutage etwas in Vergessenheit geraten. Wobei ich im persönlichen Umfeld einige Leute kenne, die es noch oder wieder praktizieren. Auch ein Landwirt, der regelmäßig die Ställe räuchert, ist mir bekannt. Bei uns kommen jedes Jahr Anfang Januar die Sternsinger vorbei, die Weihrauch in ihrem Räucherkessel in den Hausflur schwenken, um es zu reinigen. In der katholischen Kirche ist das Räuchern noch fester Bestandteil.
Ich mache es so, dass ich zu Beginn des neuen Jahres um den 6.1. herum unser Haus komplett räuchere, um alles feinstofflich zu reinigen und das neue Jahr harmonisch zu beginnen. Manchmal räuchere ich auch zwischendurch, wenn z. B. alle Familienmitglieder ständig krank sind oder schlecht schlafen. Das kommt aber glücklicherweise eher selten vor.

Hier seht ihr, was man zum Räuchern braucht. Ich benutze als Gefäß einen kleinen Kupferkessel, der mich an einen Hexenkessel erinnert, Räucherkohle und das Räucherwerk. Zubehör und die spezielle Kohle kaufe ich vor Ort und diese Dinge reichen bei mir dann etliche Jahre.

Ich benutze eine fertige Reinigungsmischung, die u.a. Weihrauch enthält, zusätzlich Kampfer, der starke Reinigungskraft hat und toll riecht und ein paar Blüten unseres Kräuterbuschens. Man kann zur Verteilung des Rauchs spezielle Fächer verwenden. So etwas besitze ich allerdings (noch) nicht.

Den Kräuterbuschen binden wir jedes Jahr im August zu Mariä Himmelfahrt. Ich habe dieses Jahr vergessen, ihn hier zu zeigen, das hole ich jetzt nach. Um diese Zeit im Sommer gelten die Heilkräuter als besonders wirkungsstark und werden bevorzugt geerntet. Je nach regionalem Brauchtum kommen 7-99 verschiedene Kräuter hinein. Wir nehmen einfach, was wir finden und was uns gefällt. Eigentlich sollte mittig eine Königskerze hinein, aber leider finden wir die grundsätzlich nicht und verzichten deswegen darauf. Wir lassen den Buschen dann an Mariä Himmelfahrt in der Kirche weihen. Hier im Korb sind 4 Buschen vereint, die wir so in die Kirche getragen haben.

Nachdem die Buschen erst in der Vase stehen und hübsch aussehen, kommen sie danach unter das Terrassendach zum Trocknen. Zu meiner Neujahrsräucherei entnehme ich dann Teile und einige davon bekommen die Tiere zu fressen. Das soll ihrer Gesundheit nützlich sein, so der (Aber)glaube.

Hier seht ihr das Entzünden der Räucherkohle. Sie ist selbstzündend, was extrem praktisch ist! man hält sie mit einer Zange fest, hält kurz ein Feuerzeug drunter, dann knistert es und das Teil entzündet sich und glüht schön durch.

Die Kohle kommt in das sandgefüllte Räuchergefäß. Wenn sie durchgeglüht ist, legt man das Räucherwerk obendrauf. Ihr seht es auf dem Foto ganz oben im Beitrag. Damit gehe ich von Raum zu Raum und räuchere vor allem auch alle Zimmerecken ganz gründlich ein. Anschließend lasse ich alles "einwirken", bevor ich ordentlich durchlüfte, ehe die Familie wieder ins Haus darf. Es gibt viele Theorien, wie man "richtig" zu räuchern hat und ich erzähle hier nur, wie ich das mache. Jeder darf da natürlich seine eigenen Rituale durchführen, die er für richtig hält.

Wie sieht das bei Euch aus? Räuchert ihr auch? Gehört es in Eurer Gegend zum Brauchtum?

Dienstag, 3. Januar 2017

Silvester: gebastelte Gastgeschenke, Tischdeko und Ideen für Countdown-Bags

Erst einmal möchte ich Euch ein gutes neues Jahr 2017 wünschen!
Da ich meine Tischdeko und die Gastgeschenke für Silvester mal wieder auf den letzten Drücker gebastelt habe, konnte ich sie nicht mehr pünktlich zum Nachbasteln zeigen. Aber nach Silvester ist ja bekanntermaßen vor Silvester und vielleicht ist die ein odere andere Idee dabei, die ihr Euch als Inspiration im Hinterkopf behalten möchtet.

Für die Teller der Gäste habe ich kleine Glückstüten gefüllt. Diese Tüten, die auf der Vorderseite durchsichtig sind, stammen aus dem Hollandurlaub. Dort gibt es ja Geschäfte, die für Leute wie mich katastrophal sind ;-) Hineingefüllt habe ich gebastelte Kleeblätter, die wiederum mit "Küsschen" gefüllt sind. Anleitungen dafür gibt es ganz viele zu finden. Ein paar Konfettis dazu, Billetts mit Wunschworten, mit Maskingtape ein Namensschild dran und zugeklebt, ready!

In die Gläser habe ich Wunscherfüller in Form von Wunderkerzen gesteckt.

Die Kinder haben Glücksschweinchen mit einem Küsschen auf den Teller bekommen. Ich habe diese Art der Schweinchen vielfach im Internet gesehen, die allerdings mit einem Plotter geschnitten waren und bin über mein selbergeschnibbeltes Werk nicht allzu erfreut. Aber!!! Wenn alles nach Plan läuft bzw. ich jemals kapiere, wie das funktioniert, wird hier bald ein Plotter für mich arbeiten!

Für die Kinder habe ich dieses Jahr zum ersten Mal Countdown-Bags bereitgestellt! Und soweit ich das beurteilen kann, kamen die supergut an und werden wohl jetzt alljährlich zum Silvesterprogramm gehören. Im Internet finden sich einige Druckvorlagen für die Uhren. Aber mal ehrlich, einen Filzstift und Zirkel bzw Unterteller als Schablone für den Kreis findet sich doch in jedem Haushalt.

Wie ich sie gefüllt habe, zeige ich Euch jetzt noch im Einzelnen, da eine kleine Ideensammlung  grundsätzlich hilfreich ist. Den Start machte die Aufforderung, sich einen Cocktail zu mixen. Die Strohhalme kamen sehr gut an! Ich habe Orangensaft bereitgestellt und den Curacao-Sirup (blau) gibt es von Monin als Sirup auch alkoholfrei!

Zwischendurch durfte ein bisschen geknallt werden.

Hier kam dann noch eine DVD dazu.


Wieder eine Runde "Summsummsumm..."



 Erstaunlich, aber wahr! Diese nervigen Tröten sind immer wieder der Hit!



Dann war es schon fast soweit. Eine weitere tolle Tüte wäre "Bleigießen" gewesen - merke ich mir direkt für nächstes Jahr. Haben wir dann halt ohne Tüte gemacht.


Mittwoch, 28. Dezember 2016

Hühneraugen

Diesen Monat gibt es nicht viel Neues von den Gartenhühnern zu berichten. Ich war gespannt, wie es sich mit Hühnern im Schnee verhält, aber wir haben ja noch keinen. Beim Fotografieren der Hühner ist mir aufgefallen, dass sie sich ständig irre schnell bewegen und scharfe Fotos wirklich eine Seltenheit sind. Ständig ruckeln sie mit ihrem Kopf umher. Dieses Foto find ich total cool, weil man ihre Augen (das ist übrigens Rotta, die Grünlegerin) sieht. Wusstet ihr, dass Hühneraugen gelb-orange sind???
Ständig scharren sie mit ihren Füßen mit wahnsinnig schnellen Bewegungen. Hier sieht man das ganz gut.

Ansonsten läuft alles prima. Ich bin froh, dass es eher trocken und gefroren ist, da sich das Gehege in letzter Zeit oft in eine Schlammwüste verwandelt hat. Unser Hinkebeinchen Bianca hinkt munter vor sich hin, trotz kalten Temperaturen gibt es fast jeden Tag etwa 2-3 Eier und unser Hühnerstall erweist sich auch im Winter als gute Wahl, weil das Ausmisten bzw Leeren der Kotschubladen in wenigen Minuten erledigt ist.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Individuelle Geschenke mit Herz und für die Pferdefreundin

Wer noch auf der Suche nach einem ganz persönlichen Geschenk ist, hat noch ein paar Tage Zeit. Alle Bestellungen in meinem Dawanda-Shop mit Zahlungseingang bis zum 21.12.2016 schaffen es noch unter den Weihnachtsbaum.

Gerade vor wenigen Minuten ist eine Kette für alle großen und kleinen Pferdeliebhaberinnen in den Shop eingezogen. Lange schon war ich auf der Suche nach einem Pferdchen, das mir richtig gut gefällt. Die Kette findet ihr im Perlenhuhnshop *KLICK*
Ein Spruch, den ich ganz besonders schön finde, hat nun auch Platz auf einem Medaillon gefunden:

Familie - wo Leben beginnt und die Liebe niemals aufhört...

Im Inneren des Anhängers ist jede Menge Platz z. B. für die Namen der Familienmitglieder. Ein schönes großes Zirkoniaherz in tiefem Rot verbirgt sich im Medaillon. Zu finden ist die Kette *HIER*

P.S: Brauch ich wohl nicht erwähnen, dass dieser Beitrag Werbung in eigener Sache enthält. Muss ich aber, rechtlich gesehen und so ;-)

Montag, 12. Dezember 2016

Glitzernder Hauch von Heimlichkeiten - Christkindflügelstaub

Momentan ist es auf dem Blog hier sehr ruhig... das liegt nicht daran, dass ich überhaupt nichts zu zeigen hätte, im Gegenteil! Aber es liegen Geheimnisse in der Luft und ich möchte gewerkelte Geschenke nicht schon vorher verraten. Manchmal lesen ja auch zu beschenkende Personen hier mit :-)
Was ihr auf dem Foto seht, ist übrigens nicht nur eine schnöde Flasche Glitzerpulver. Nein, das ist magischer Christkindflügelstaub! Kennt ihr nicht? Dann erklär ich Euch das mal:

Meine Kinder legen jedes Jahr einen gemalten bzw. geschriebenen Wunschzettel draussen auf den Sims des Wohnzimmerfensters. Genau an die Stelle, wo ich als Kind auch meinen Wunschzettel abgelegt habe, beschwert mit einem Stein. Und faszinierenderweise kommt das Christkind wirklich in der darauffolgenden Nacht vorbei, um diesen Wunschzettel abzuholen. Am nächsten Tag liegt auf der Fensterbank noch Glitzerstaub vom Christkind.... und der wird natürlich eingesammelt und wie ein Schatz gehütet... Und jetzt behaupte mal einer, es würde kein Christkind geben, also bitte!

Ich wünsch Euch eine zauberhafte Adventszeit!

Montag, 28. November 2016

Lieblingsrezept: Feenküsse und verschiedene Plätzchen aus nur einem Teig

Dieses Jahr haben wir viele Plätzchen gebacken. Meine neuen Lieblingsplätzchen sind die Feenküsse. Sie sind so unverschämt lecker, das Rezept MUSS ich Euch weitergeben!
Zuerst habe ich meinen Standardplätzchenteig in doppelter Menge gemacht. Diesen habe ich auch als Boden für die Feenküsse verwendet. Aus diesem Teig entstehen direkt etliche verschiedene Plätzchensorten. So spart man sich jede Menge Zeit und hat dennoch gleich eine nette Auswahl auf dem Plätzchenteller.
 
Hier dann das Rezept für die Feenküsse. Wir hatten zufällig noch rosa Glitzer (essbar) im Haus. Den gab es vor geraumer Zeit bei einer Backzeitschrift als Dreingabe und wir hatten bislang nicht wirklich Verwendung dafür. Auf den Feenküssen macht er sich ausgesprochen gut.

Ich hatte keinen Kreisausstecher in passender Größe zur Hand, was an ein Wunder grenzt. Ich habe ja eine stattliche Ausstechersammlung. Aber die Blütenform ging genauso gut, wenn nicht sogar besser.

Die Kinder stechen mit all ihren Lieblingsausstechern daraus Butterplätzchen aus und verzieren sie mit bunten Streuseln. Ich mache daraus dann noch Hildaplätzchen (diese Doppeldecker mit Loch, die innen mit Johannisbeergelee gefüllt sind) bzw. 3stöckige Exemplare aus verschieden großen Sternchen, die ebenfalls mit Johannisbeergelee zusammengeklebt und mit Puderzucker bestäubt werden. Die hab ich leider vergessen zu fotografieren.

Aus dem gleichen Teig haben wir diese niedlichen Bären ausgestochen. Sie halten eine Mandel in den Armen. Das tut einem fast leid, reinzubeissen :-)

Für die Zitronenbrezen kommt einfach Zitronenguss und gehackte Pistazien drauf.

Verratet ihr mir Eure Lieblingsplätzchen!?

Freitag, 25. November 2016

Hühnerbericht: Was sie gern fressen und ein Buchtipp

Es ist mal wieder an der Zeit für den monatlichen Hühnerbericht. Der erste Frost war nun bereits da und der neue Kälteschutzbezug für unseren Omlet Eglu Cube macht mir einen sehr guten Eindruck. Die Anschaffung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es hat sehr viel geregnet in den letzten Wochen und es dringt kein Wasser durch und in das Material.

Mittlerweile haben wir schon viel über die Fressvorlieben unserer Hühner herausgefunden. Sie bekommen als Grundnahrungsmittel eine Futtermischung aus dem örtlichen Agrarhandel, die alles beinhaltet, was ein Legehuhn eben so braucht. Da ist vor allem Weizen, Mais und Muschelkalk enthalten. Und das scheint genau so richtig zu sein. Dennoch geben wir ihnen total gern zwischendurch noch anderes, damit sie Abwechslung haben und sie lieben das. Und wir natürlich auch, weil sie sich dann besonders gern streicheln lassen. Sie sind mittlerweile schon fast frech, wenn wir ins Gehege kommen. Von Schüchternheit oder Schreckhaftigkeit ist da keine Spur mehr vorhanden.

Nudeln und Reis sind natürlich ein Highlight, da flippen sie fast aus. Es ist zum Brüllen komisch, wenn sie sich dann um eine einzelne Nudel streiten und so tun, als wäre es ein Regenwurm.

Sehr gerne fressen sie aufgeweichte Semmeln, Johannisbeeren, Melonen, Granatäpfel, Salat und IGITT Nacktschnecken... Für den Winter, wenn es an Grünzeug knapp wird, habe ich im Sommer ganz viele Brennesseln getrocknet und zerrieben. Davon geben wir ihnen gelegentlich was zum Futter und das nehmen sie ebenfalls sehr gerne an.

Allerdings müssen wir sehr gut aufpassen! Sobald sie zu viel von ihren Leckerlies bekommen, fressen sie sich daran satt und lassen die Futtermischung stehen. Und dann legen sie Windeier (ihr erinnert Euch vielleicht, das sind die Eier ohne Schale)! Also für gute Legeergebnisse ist Kalk in Form von Muschelschalen beispielsweise unverzichtbar und deswegen müssen wir alles andere wirklich limitieren, auch wenns schwerfällt.

Kurze Info zu Bianca, dem hinkenden Huhn (Danke für die netten Nachfragen über ihr Wohlbefinden): sie hinkt bzw benutzt das kranke Bein noch immer nicht, ihr Befinden erscheint aber dennoch positiv. Sie frisst mit gutem Appetit, ist grundsätzlich auch einbeinig eine der ersten am Futtertrog, wenn es was Leckeres gibt und legt nach einer Pause jetzt wieder Eier! Wir beobachten sie aber sehr genau, ob uns eine Verschlechterung ihres Allgemeinbefindens auffällt aus Sorge, sie könnte sich quälen.

Ich habe bereits das ein oder andere Hühnerbuch vorgestellt. Das waren bislang eher kompakte Einstiegerbücher. Ich wollte aber unbedingt noch ausführlichere Infos, z. B. über die sogenannte Mauser und Krankheiten. Dabei wurde ich auf dieses Buch aufmerksam:

Das ist wirklich im Vergleich zu bisher vorgestellten Büchern deutlich detaillierter. Es sind sehr gute Informationen über das Sozial- und Individualverhalten enthalten, ein ausführlicher Teil über Gesundheit und Krankheiten und die Haltung mit Tipps zur Stallbau. Ein großer - für uns unrelevanter Teil - handelt von der Nachzucht, was einen umfangreicher Themenbereich darstellt.

Sehr interessant und nachdenkenswert finde ich die Gedanken zur Mensch-Tier-Beziehung, die das Buch abschließen und ein kleiner Bericht, dass Hühner in der tiergestützten Pädagogik als Therapeuten eingesetzt werden. Darüber, dass Kinder gemeinsam mit Tieren aufwachsen, eine Passage, die lautet: "Ein Indiz wie weit sich unsere Gesellschaft von solch simplen, grundlegenden Dingen eigentlich schon entfernt hat. Wie schade, dass es therapeutischer Unterstützung bedarf, diese Natürlichkeit im Alltag erleben zu können. Wie schön, die die Hühner dabei helfen."

Das bestärkt mich sehr darin, dass wir die Entscheidung für die Hühnerhaltung getroffen haben und bin froh, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Kinder mit den Tieren aufwachsen lassen zu können.

Die offiziellen Infos zum Buch:

Titel: Hühner halten artgerecht und natürlich
Autor: Katrin Juliane Schiffer, Carola Hotze
ISBN: 978-3-440-10835-2
Verlag: Kosmos

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Dienstag, 22. November 2016

Geschenk aus der Küche: Rezept für Bratapfellikör

Als ich Euch kürzlich von unserer Apfelernte und dem daraus entstandenen Apfelsaft erzählte, habe ich schon angekündigt, dass bald ein Rezept für ein tolles Mitbringsel in der Adventszeit folgen wird. Ich habe eine doppelte Portion zubereitet, da sich dieser Likör auch wirklich gut in den Weihnachtsgeschenktüten macht.

Diese schicken Flaschen hab ich bei Flaschenbauer *Klick* gefunden. Sie passen absolut perfekt dazu. Die Entscheidung bei dieser Auswahl fiel mir alles andere als leicht. Eine Flasche in Sternform hätte mir nämlich auch gut gefallen. Und jetzt hab ich gerade noch gesehen, dass es dort total niedliche Flaschen in Form von Weihnachtswichteln gibt! Ich glaube, das muss ich mir für nächstes Jahr merken. Darin sähe ein roter Likör sicher toll aus.


Manche Leute mögen süßen Likör pur nicht gern trinken und deswege habe ich praktische Genießertipps zusammengetragen, die es mit dazu gibt. Bratapfelglühwein und Santa Clause Aperitif klingen doch super, oder? ;-)

Man kann diese Flaschen auch direkt mit einem wasserfesten Stift beschriften. Mit meiner Handschrift gefällt mir das aber nicht so sehr.

Deswegen habe ich Etiketten ausgestanzt, die mit Schleifenband an den Flaschenhals gebunden wurden. Die Röllchen mit den Genießertipps habe ich direkt an die Etiketten angebracht - die kleinen Schnitte dafür entstanden mit Skalpell und Lineal.

Das Verzieren der Flaschen und Basteln der Anhänger hat übrigens deutlich länger gedauert als das Zubereiten des Likörs ;-)

Dienstag, 15. November 2016

Adventskalender aus Ästen und kreative Tausch- Adventskalender

Meine Adventskalenderbastelei ist so gut wie abgeschlossen und die Ergebnisse möchte ich Euch natürlich unbedingt zeigen.
Zum einen entstanden zwei Kalender aus Ästen. Meine Tochter hat für einen Klassenkameraden eine kleine Version gebaut (die auch deutlich besser aufs Foto passte) und ich eine große Version für mein Patenkind.

Zuerst einmal habe ich von unserem Nussbaum, der im Frühling wohl gefällt werden wird, etliche lange Äste abgeschnitten und in kleine Stücke geteilt.

Wir haben ohne genaue Abmessungen die Form eines Baumes ausgelegt, die Blätter abgezupft und mit Wolle zusammengebunden.

Ich hatte die weniger schlaue Idee, die Äste mit Schneespray anzusprühen. Macht das auf KEINEN Fall! Dieses doofe Spray wird nicht fest, womit ich eigentlich gerechnet habe. Das fällt nun in die Kategorie "Mir doch egal, ich lass das jetzt so", weil ich keine Lust hatte, alles wieder wegzukratzen. Man muss nun beim Transport etwas aufpassen, dass man sich nicht alles einsaut.

Anschließend konnten dann auch schon die Päckchen angebracht werden. Wir haben türkises Geschenkpapier zum Einpacken verwendet und mit der BigShot ein paar weiße Schächtelchen gestanzt.

In meinem kreativen Tauschforum gibt es auch dieses Jahr wieder einen Adventskalender, bei dem 25 kreative Selbermacherinnen teilnehmen. Jeder der Teilnehmer fertigt 24 identische Päckchen an mit selbstgemachtem Inhalt, die Pakete werden dann von mir durchgemischt und zurückgeschickt, damit jeder am Ende 24 verschiede, liebevoll hergestellte Adventskalenderpäckchen hat. Wir haben das im Vorjahr bereits gemacht und alle waren so begeistert, dass es unbedingt eine Wiederholung geben musste.

Den Inhalt meiner Pakete kann ich an dieser Stelle nun noch nicht zeigen, um den Teilnehmerinnen, die zum Teil sicherlich auch zu meinen Bloglesern zählen, die Überraschung nicht zu verderben. Aber wie die Pakete aussehen, dürft ihr natürlich schon jetzt sehen.

Ich finde, diese Verpackungen sehen absolut genial aus. Und  nun verrate ich Euch, dass ich die nicht wirklich selbergemacht habe :-) Es handelt sich um eine Bastelpackung, die ich bei Baker Ross *KLICK* gefunde habe. Momentan finde ich sie im Sortiment nicht, ich hab sie noch vom Vorjahr.

Alles was man braucht, ist enthalten und die Faltteile sind ausgestanzt. Natürlich war ich trotzdem einige Stunden mit Heraustrennen, Falten, Kleben und Verpacken beschäftigt, da brauch ich Euch nichts vormachen. Aber das Ergebnis ist schon echt ein Hingucker.


Ich freu mich schon sehr auf meinen Adventskalender!