Dienstag, 14. Februar 2017

Bee happy - beim Imkerkurs

Ja, ihr habt schon richtig gelesen. Ich habe Imkerambitionen! Bereits seit einigen Jahren hat sich das Thema "Bienen" und "Hobbyimkern" bei mir im Kopf festgesetzt. Bienen sind einfach extrem interessante Tiere! Wusstet ihr zum Beispiel, dass für ein 500 g Glas Honig von den Arbeiterbienen eine Flugstrecke zurückgelegt werden muss, die 3 Mal um die Erde reicht!!??? Für 1 Gramm Nektar muss eine Biene 50 x ausfliegen! In ihrem knapp 5 Wochen langen Leben produziert eine Honigbiene gerade einmal knapp zwei Teelöffel Honig. Ich wusste das bis vor Kurzem nicht und ein Glas Honig betrachte ich nun mit ganz anderen Augen. Wie wichtig Bienen aufgrund ihrer Bestäubungsleistung für Pflanzen und somit für den Menschen sind - davon hat man in den letzten Jahren oft gehört.
Nun habe ich relativ kurzfristig beschlossen, dass 2017 mein erstes Bienenjahr wird und ich mich um meine Ausbildung zur Hobbyimkerin kümmern werde. Am Wochenende habe ich in der Imkerschule Schwaben den ersten Ganztageskurs "das imkerliche Bienenjahr" besucht und bin völlig geplättet von all den Informationen. Dabei wurden sämtliche wichtige Themen rund um die Imkerei lediglich kurz angeschnitten! Um erfolgreich Bienen zu halten, muss man wirklich extrem viel wissen und Erfahrung sammeln.

Für meinen Kurs habe ich mich natürlich in kreativer Hinsicht auch vorbereitet und mir zuerst einmal ein Mäppchen genäht! Das Mäppchen ist aus einer alten Jeans  nach einer kostenlosen Anleitung samt Nähvideo *KLICK* von Pattydoo genäht. Auf einer Seite ist eine Bienenapplikation aus Lederresten. Den "Bee happy" Schriftzug (Datei aus dem Sil-Store) habe ich mir auf Flexfolie geplottet und aufgebügelt. Den Zipper ziert eine handgedrehte Glasperle in Form einer Biene. Auf diese Weise sind in diesem Mäppchen gleich drei meiner kreativen Hobbies - Nähen, Glasperlendrehen, Plotten - vereint, was ich ziemlich cool finde!

Einen passenden Ordner in Gelb habe ich mit einem Plotterschriftzug samt Bienchen aus Vinylfolie versehen und passende Schreibblätter für meine Notizen waren mit "Word" und Cliparts auch gleich erstellt.

Es geht nun folgendermaßen weiter: unser Bienenzüchterverein vor Ort bietet sogenannte Imkerpatenschaften an. Das heisst, ich bekomme dort einen Paten, der mich über 2 Jahre in Theorie und Praxis einweist. Man trifft sich ab Anfang April jedes Wochenende für etwa 1,5 Stunden auf dem Imkerplatz, wo ich vermutlich einen eigenen Bienenstock zur Betreuung bekommen werde. Das ganze Bienenjahr hindurch werden wir dann ganz genau erfahren, was zu tun ist und was es alles zu beachten gibt. Alle Arbeiten führt man gemeinsam durch, um möglichst viel dabei zu lernen. Zwischendurch werde ich immer mal wieder Kurse zu speziellen Themen an der Imkerschule besuchen. An eigene Bienen ist vor Ablauf des ersten Jahres noch nicht zu denken.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie das alles laufen wird und vor allem, ob ich tatsächlich damit klarkommen werde, gestochen zu werden! Davor fürchte ich mich wirklich schon sehr und trotz Schutzkleidung, die ich noch besorgen muss, wird das unvermeidbar sein! Wie sieht es aus, soll ich Euch an meinen Bienenerfahrungen teilhaben lassen und Euch virtuell mit durchs Bienenjahr nehmen????

Dienstag, 7. Februar 2017

selbstgemacht: Kronkorken-Bäume

Bei unserem letzten Kreativtag haben wir Männergeschenke gebastelt. Die Idee haben wir bei einer Geburtstagsparty gefunden. Dort gab es nämlich so ein ähnliches Exemplar. An diesen Bäumen werden Kronkorken gesammelt - ideal für Biertrinker. Man kann mit den Bäumchen bei Bedarf auch Partyspiele machen, z. B. aus einer gewissen Distanz Kronkorken werfen oder so lange abwechselnd Kronkorken anhängen, bis nichts mehr haften bleibt und runterfällt.
Die Stämme haben wir aus Haselnussästen gesägt, die Baumscheiben unten haben wir fertig gekauft.

Zuerst haben wir einen Scheibenmagneten verwendet. Der konnte einfach aufgeschraubt werden. Leider mussten wir dann feststellen, dass die Magnetkraft zu gering war, um eine schöne Baumkrone aus Kronkorken zu bilden ;-( Wir haben dann Stabmagneten nachbestellt, die nun am Scheibenmagneten befestigt sind. Wenn der Baum noch "unbekleidet" ist, sieht das jetzt nicht ganz so prickelnd aus, aber es erfüllt den Zweck und richtig gut sieht er eh erst mit Kronkorken aus. Selbstgemachtes muss ja nicht zwingend perfekt sein.

Meine Bäumchen hab ich dann noch mit kleinen glasierten Tonherzen aufgehübscht, die ich schon vor langer Zeit getöpfert habe und welche nun endlich eine Bestimmung gefunden haben.

verlinkt bei Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge

Dienstag, 31. Januar 2017

Recycling: ein Papierring und eine Geburtstagsbox

Als Geburtstagsgeschenk wollte ich gerne einen meiner Papierringe verschenken. Für die Füllung habe ich Papierstreifen aus Zeitschriften gefaltet, verklebt und gerollt. Die entstandene Scheibe kam dann in eine versilberte Fassung mit verstellbarer Ringschiene. Diese Ringe sind deutlich robuster, als sie aussehen. Die Oberfläche ist nämlich mehrfach mit Lack versiegelt. Zum Geschirrspülen würde ich sie natürlich ausziehen, aber eine versehentliche kurze Dusche beim Händewaschen halten sie schon aus.
Da ich ja nun den Plotter im Einsatz habe, wollte ich noch eine nette Geschenkschachtel dazu haben. Ich hatte die Idee, den Geburtstagsgruß direkt vom Plotter in die Wände der Box schneiden zu lassen.
Mit den Papiereinstellungen hab ich noch so meine Probleme. Der Plotter hat also die Schrift nicht wie geplant ausgeschnitten, sondern nur angeritzt. Und das war super, obwohl es so nicht geplant war. Ich konnte auf diese Weise nämlich die Schrift herauspulen und es wurde somit eigentlich noch besser als beabsichtigt. Vermutlich würde ich das mit den Einstellungen kein zweites Mal so hinbekommen.

Freitag, 27. Januar 2017

Frostschutz für die Hühner

Diesen Monat ist es bei uns bitter kalt gewesen! -16° C in der Nacht ist wirklich eisig, wie ich finde. Wegen unseren Hühnern haben wir uns schon ein bisserl Sorgen gemacht. Der Omlet Hühnerstall hat den Antifrostbezug bekommen, wir haben unten in die Schubladen dick Sägemehl gestreut und auf die Gitter eine Lage Stroh gelegt, damit es auch von unten her nicht so kalt ist. Ob dadurch die Luftzirkulation im Stall noch optimal funktioniert, ist fraglich. Feuchtigkeit zusammen mit der Kälte ist ab -14°C laut einem meiner Hühnerratgeber eher ungut. Es wird darin empfohlen, die Kämme der Hühner mit Vaseline vor Erfrierungen zu schützen. Erscheint mir zumindest nachvollziehbar, da wir uns selbst auch mit Fettcremes gegen extreme Kälte schützen.

Diesen Ratschlag haben wir natürlich direkt umgesetzt. Im Supermarkt habe ich eine Dose Vaseline besorgt (kostet grad mal um die 1,50 €) und dann kam ein Huhn nach dem anderen an die Reihe. Wir haben Ihnen zuerst die Kämme ordentlich eingefettet. Anfangs haben sie wirklich komisch geschaut! Aber dann hatte ich fast den Eindruck, sie würden die kleine Massageeinheit genießen! Sie haben das ganz brav und ohne Gegenwehr machen lassen.

Die Lappen unterhalb erschienen mir auch pflegebedürftig...

Und da wir schon dabei waren, dachte ich, an den Füßen wird das auch nicht schaden! Witzigerweise sind die Hühnerfüße an der Sohle nicht mit dieser Schuppenschicht bezogen, die oben auf den Füßen und Beinen zu finden ist und wahnsinnig an Drachenhaut erinnert. Unten ist das zwar dickhäutig, aber eben schon empfindlicher.
Es ist schon erstaunlich. Als wir die Hühner letztes Jahr bekommen haben, hatte ich anfänglich schon Berührungshemmmungen und habe sie nur zögerlich angefasst. Mittlerweile creme ich sogar Hühnerkämme ein, ohne mit der Wimper zu zucken! Dass die Hühner mittlerweile total zutraulich (ja fast schon aufdringlich) sind und die Nähe zu uns regelrecht suchen, macht die Sache aber auch einfach.

Dienstag, 24. Januar 2017

Plotter: Geburtstagsshirts mit Geburtstagszahlen

Da mein Sohn innerhalb von zwei Wochen zwei Geburtstagseinladungen erhalten hat und wir jeweils ein Geschenk brauchten, habe ich zum ersten Mal ausprobiert, mit Textilfolie zu plotten. Ich habe Langarmshirts gekauft und sie dann gepimpt. Oder individualisiert - klingt noch besser ;-)
Die Geburtstagszahlen habe ich mit der Plottersoftware selbst mit Text und Motiven gestaltet und dann hat mir der Plotter das Motiv aus der Textilfolie ausgeschnitten.
 Das sogenannte Entgittern ist ein bisschen fummelig, aber mit dem geeigneten Werkzeug macht es auch Spaß.
Anschließend wird das Motiv mit dem Bügeleisen ohne Dampf aufgebügelt. Dazu habe ich ein Holzbrett und Backpapier untergelegt (obendrauf auch noch einmal Backpapier) und da es Druck dafür braucht, habe ich mich quasi unter Einsatz meines gesamtem Körpergewichts draufgestemmt. Das hat ganz gut geklappt.

Ich bin absolut begeistert, mit dem Plotter solch individuelle Geschenke herstellen zu können!

Freitag, 20. Januar 2017

Freutag: mein wunderbares neues Spielzeug - Plotterliebe

Tja, was soll ich schreiben?! Ich hab´s einfach getan und mir einen Plotter bestellt! Seit Jahren schleiche ich eher abwartend um das Thema "Plotter"  herum. Begeistert haben mich die tollen Möglichkeiten, die sich damit auftun, schon immer. Aber meine Vernunft war immer stärker. Schließlich hab ich ja soooo viele andere Dinge, mit denen ich werkeln kann und unbedingt gebraucht hätte ich ihn natürlich nicht. Zwischen den Feiertagen hab ich mich dann aber mal wieder in das Thema eingelesen und... hach, darf ich vorstellen? Mein neuer Liebling Harry Plotter!
Es ist ein Silhouette Cameo 3, falls das jemanden interessiert. Ich hatte wahnsinnig große Angst vor der Software und der richtigen Bedienung des Gerätes, weil ich total viel gelesen habe im Vorfeld und riesige Sorgen hatte, ich würde alles direkt schrotten mit meiner Ungeduld. Mit Gebrauchsanleitungen hab ich es ja nicht so. Aber bislang hat alles relativ gut geklappt und ich zeige Euch meine ersten Ergebnisse. Ich hab sofort einige Schächtelchen gemacht. Schächtelchen in allen Variationen gehen bei mir immer. Die Dateien sind allesamt aus dem Silhouette Store. Ich hatte einen Gutschein zum Gerät, mit dem man sich dort anfangs gratis Dateien laden kann. Eine Pizzabox mit Windrad...

Ich bin begeistert! Leider musste ich feststellen, dass jede Papiersorte andere Einstellungen benötigt und bin noch nicht so ganz schlau geworden, was für welches Papier optimal ist. Das funktioniert also leider nicht alles auf Anhieb so prima. Aber ich denke, mit der Zeit wird sich das geben und in nächster Zeit müsst ihr sicherlich viele Plotterbeiträge bei mir lesen ;-)
 
verlinkt beim Freutag und Plotterliebe

Dienstag, 17. Januar 2017

Getöpfert: Mäuse für Geldgeschenke oder Grußüberbringer

Ich habe Euch im letzten Jahr bereits die Verpackungen für meine Teilnahme am kreativen Adventskalender, der innerhalb eines Tauschforums stattgefunden hat, gezeigt. Damals durfte ich natürlich den Inhalt noch nicht verraten. Deshalb hole ich das nun nach. In meinen Türchen befand sich jeweils eine getöpferte Maus. Sie kann mit einem gerollten Geldschein oder einer Grußbotschaft bestückt werden.
Vorbereitet hab ich sie über einen langen Zeitraum im letzten Sommer. Die Mäuse müssen ja zweimal im Töpferofen gebrannt werden, einmal "nackig" und einmal mit Glasur. Aus diesem Grund sind die Töpferprojekte immer etwas langwieriger als manch anderes Gewerkel.
Entstanden ist entsprechende eine ganze Mäuseherde.
Für die Schwänzchen hab ich farblich abgestimmtes Lederband verwenden. Soweit ich das beurteilen kann, kamen die süßen Tierchen ganz gut an und ich hab mir noch ein paar auf Vorrat gemacht.

Dienstag, 10. Januar 2017

Genähte Geschenke: wärmende Nackenkatzen

Nun kann ich auch endlich zeigen, was wir für Weihnachten in großer Menge produziert haben: Nackenkatzen für alle! Ich habe sie aus verschiedenen festen Baumwollstoffen aus meinem Vorrat genäht und innen eine Lage Schwammtuch eingenäht für mehr Volumen. Das hatte den Vorteil, dass an den schmalen Stellen wie Schwanz und den Beinen schon gleich etwas "Füllung" vorhanden war und nicht so viel der eigentlichen Füllung hinabrutschen konnte. Auf ein Abnähen dieser Partien konnte ich so verzichten.
Ein kostenloses Schnittmuster zum Download habe ich HIER *KLICK* gefunden.

Lange habe ich überlegt, mit welchem Material wir sie am besten füllen sollen. Zuerst dachte ich an Dinkelspelz oder Weizenkörner. Letztendlich haben wir uns dann für Rapssamen entschieden. Er ist sehr fein, schmiegt sich dann sehr angenehm an und lässt sich samt Katze in der Mikrowelle oder im Backofen unter Aufsicht erwärmen. Raspssamen riecht im Gegensatz zu Weizen nicht komisch, ergibt kein feuchtes Gefühl und hält lange warm! Dinkelspelz hält leider nicht sehr lange warm, war mir zu grob und knistert laut. Pro Katze haben wir 750 g Rapssamen benötigt. Gekauft habe ich ihn im Agrarhandel vor Ort.
Die Geschenkeproduktion habe ich in Teamwork mit den Kindern gemacht, da sie auch einige verschenken durften. Ich habe genäht, die Tochter hat Rapssamen gewogen und eingefüllt und für die Gestaltung der Begleitkärtchen war der Sohn zuständig.
Ich hoffe, alle Beschenkten sind zufrieden mit ihrem neuen Nackenwärmer. Ein Exemplar (17 Stück hatten wir insgesamt!) von "Lucy" blieb bei uns daheim und wird oft und gern benutzt. Sie passt sich wirklich wunderbar an den Nacken an und man kann damit sogar problemlos herumlaufen, ohne sie zu verlieren.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Brauch des Räucherns während der Rauhnächte und Kräuterbuschen

Das Brauchtum des Räucherns ist heutzutage etwas in Vergessenheit geraten. Wobei ich im persönlichen Umfeld einige Leute kenne, die es noch oder wieder praktizieren. Auch ein Landwirt, der regelmäßig die Ställe räuchert, ist mir bekannt. Bei uns kommen jedes Jahr Anfang Januar die Sternsinger vorbei, die Weihrauch in ihrem Räucherkessel in den Hausflur schwenken, um es zu reinigen. In der katholischen Kirche ist das Räuchern noch fester Bestandteil.
Ich mache es so, dass ich zu Beginn des neuen Jahres um den 6.1. herum unser Haus komplett räuchere, um alles feinstofflich zu reinigen und das neue Jahr harmonisch zu beginnen. Manchmal räuchere ich auch zwischendurch, wenn z. B. alle Familienmitglieder ständig krank sind oder schlecht schlafen. Das kommt aber glücklicherweise eher selten vor.

Hier seht ihr, was man zum Räuchern braucht. Ich benutze als Gefäß einen kleinen Kupferkessel, der mich an einen Hexenkessel erinnert, Räucherkohle und das Räucherwerk. Zubehör und die spezielle Kohle kaufe ich vor Ort und diese Dinge reichen bei mir dann etliche Jahre.

Ich benutze eine fertige Reinigungsmischung, die u.a. Weihrauch enthält, zusätzlich Kampfer, der starke Reinigungskraft hat und toll riecht und ein paar Blüten unseres Kräuterbuschens. Man kann zur Verteilung des Rauchs spezielle Fächer verwenden. So etwas besitze ich allerdings (noch) nicht.

Den Kräuterbuschen binden wir jedes Jahr im August zu Mariä Himmelfahrt. Ich habe dieses Jahr vergessen, ihn hier zu zeigen, das hole ich jetzt nach. Um diese Zeit im Sommer gelten die Heilkräuter als besonders wirkungsstark und werden bevorzugt geerntet. Je nach regionalem Brauchtum kommen 7-99 verschiedene Kräuter hinein. Wir nehmen einfach, was wir finden und was uns gefällt. Eigentlich sollte mittig eine Königskerze hinein, aber leider finden wir die grundsätzlich nicht und verzichten deswegen darauf. Wir lassen den Buschen dann an Mariä Himmelfahrt in der Kirche weihen. Hier im Korb sind 4 Buschen vereint, die wir so in die Kirche getragen haben.

Nachdem die Buschen erst in der Vase stehen und hübsch aussehen, kommen sie danach unter das Terrassendach zum Trocknen. Zu meiner Neujahrsräucherei entnehme ich dann Teile und einige davon bekommen die Tiere zu fressen. Das soll ihrer Gesundheit nützlich sein, so der (Aber)glaube.

Hier seht ihr das Entzünden der Räucherkohle. Sie ist selbstzündend, was extrem praktisch ist! man hält sie mit einer Zange fest, hält kurz ein Feuerzeug drunter, dann knistert es und das Teil entzündet sich und glüht schön durch.

Die Kohle kommt in das sandgefüllte Räuchergefäß. Wenn sie durchgeglüht ist, legt man das Räucherwerk obendrauf. Ihr seht es auf dem Foto ganz oben im Beitrag. Damit gehe ich von Raum zu Raum und räuchere vor allem auch alle Zimmerecken ganz gründlich ein. Anschließend lasse ich alles "einwirken", bevor ich ordentlich durchlüfte, ehe die Familie wieder ins Haus darf. Es gibt viele Theorien, wie man "richtig" zu räuchern hat und ich erzähle hier nur, wie ich das mache. Jeder darf da natürlich seine eigenen Rituale durchführen, die er für richtig hält.

Wie sieht das bei Euch aus? Räuchert ihr auch? Gehört es in Eurer Gegend zum Brauchtum?

Dienstag, 3. Januar 2017

Silvester: gebastelte Gastgeschenke, Tischdeko und Ideen für Countdown-Bags

Erst einmal möchte ich Euch ein gutes neues Jahr 2017 wünschen!
Da ich meine Tischdeko und die Gastgeschenke für Silvester mal wieder auf den letzten Drücker gebastelt habe, konnte ich sie nicht mehr pünktlich zum Nachbasteln zeigen. Aber nach Silvester ist ja bekanntermaßen vor Silvester und vielleicht ist die ein odere andere Idee dabei, die ihr Euch als Inspiration im Hinterkopf behalten möchtet.

Für die Teller der Gäste habe ich kleine Glückstüten gefüllt. Diese Tüten, die auf der Vorderseite durchsichtig sind, stammen aus dem Hollandurlaub. Dort gibt es ja Geschäfte, die für Leute wie mich katastrophal sind ;-) Hineingefüllt habe ich gebastelte Kleeblätter, die wiederum mit "Küsschen" gefüllt sind. Anleitungen dafür gibt es ganz viele zu finden. Ein paar Konfettis dazu, Billetts mit Wunschworten, mit Maskingtape ein Namensschild dran und zugeklebt, ready!

In die Gläser habe ich Wunscherfüller in Form von Wunderkerzen gesteckt.

Die Kinder haben Glücksschweinchen mit einem Küsschen auf den Teller bekommen. Ich habe diese Art der Schweinchen vielfach im Internet gesehen, die allerdings mit einem Plotter geschnitten waren und bin über mein selbergeschnibbeltes Werk nicht allzu erfreut. Aber!!! Wenn alles nach Plan läuft bzw. ich jemals kapiere, wie das funktioniert, wird hier bald ein Plotter für mich arbeiten!

Für die Kinder habe ich dieses Jahr zum ersten Mal Countdown-Bags bereitgestellt! Und soweit ich das beurteilen kann, kamen die supergut an und werden wohl jetzt alljährlich zum Silvesterprogramm gehören. Im Internet finden sich einige Druckvorlagen für die Uhren. Aber mal ehrlich, einen Filzstift und Zirkel bzw Unterteller als Schablone für den Kreis findet sich doch in jedem Haushalt.

Wie ich sie gefüllt habe, zeige ich Euch jetzt noch im Einzelnen, da eine kleine Ideensammlung  grundsätzlich hilfreich ist. Den Start machte die Aufforderung, sich einen Cocktail zu mixen. Die Strohhalme kamen sehr gut an! Ich habe Orangensaft bereitgestellt und den Curacao-Sirup (blau) gibt es von Monin als Sirup auch alkoholfrei!

Zwischendurch durfte ein bisschen geknallt werden.

Hier kam dann noch eine DVD dazu.


Wieder eine Runde "Summsummsumm..."



 Erstaunlich, aber wahr! Diese nervigen Tröten sind immer wieder der Hit!



Dann war es schon fast soweit. Eine weitere tolle Tüte wäre "Bleigießen" gewesen - merke ich mir direkt für nächstes Jahr. Haben wir dann halt ohne Tüte gemacht.